ÖAF HA 2-90 „HUSAR“

Mitte der 1960er Jahre wurde seitens des österreichischen Bundesheeres ein Nachfolger für die Dodge-LKW WC 51/52 mit 1-1/2 Tonnen Nutzlast gesucht. Hohe Geländegängigkeit wurde verlangt, und seitens der beiden österreichischen Hersteller ÖAF/Gräf&Stift sowie Steyr-Daimler-Puch wurden zwei Fahrzeugkonzepte präsentiert. Während ÖAF als traditioneller Hersteller schwerer LKW mit dem „Husar“ eher einen verkleinerten LKW vorstellte, setzte Steyr auf eine Vergrößerung des bereits bewährten Haflingers – den Pinzgauer. Beide Prototypen wurden 1966 vorgestellt, der ÖAF 2-90 „Husar“ bot 3 Tonnen Nutzlast auf der Straße sowie 2 Tonnen im Gelände eine etwas höhere Tragfähigkeit als der Pinzgauer, erreichte aber bei weitem nicht die legendäre Geländegängigkeit der Zentralrohramen-Designs der Pinzgauer. Nach einer umfangreichen Erprobungsphase wurde entschieden, den Großauftrag an Steyr zu erteilen. Um ÖAF für die entstandenen Entwicklungskosten zu entschädigen, wurden allerdings auch 136 Stück des „Husar“ angeschafft und überwiegend bei der Fernmeldetruppe eingesetzt.

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Steyr 12M18 4x4

Bereits ab Ende der 1970er Jahre wurde über einen möglichen Nachfolger für den seit Mitte der 1960er Jahre eingesetzten Steyr 680 nachgedacht. Erste Versuche, noch eine weitere Modernisierung des „680ers“ vorzunehmen wurden nach Fertigung weniger Prototypen eingestellt, und es wurde beschlossen eine neue Ausschreibung für einen modernen geländegängigen LKW mit fünf Tonnen Nutzlast durchzuführen. Ab 1985 erfolgte die Erprobung der gestellten Fahrzeugmuster von Steyr, MAN (damals noch eigenständig), Mercedes-Benz und Iveco/Magirus. Aus dieser Vergleichserprobung ging der Steyr 12M18 als Sieger hervor. Die typische Steyr-Typenbezeichnung kennzeichnet ihn als LKW mit 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, Militärischer Ausführung und 180 PS Motorleistung. Das Fahrerhaus der „Mittleren Baureihe“ war bereits einige Jahre zuvor bei Steyr entwickelt worden und wurde bei der kurz darauffolgenden Übernahme von Steyr durch MAN als Mittlere MAN Baureihe übernommen.

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Allis Chalmers M4 High Speed Tractor, 18t

Aufbauend auf dem Laufwerk des leichten US-Kampfpanzers M2 fertigte die Allis-Chalmers Mfg. Co. in Milwaukee ab 1942 den M4 High-Speed Tractor. „High Speed“ bezog sich dabei auf den Unterschied zur bis dahin in den Artillerie-Einheiten gebräuchlichen Pferdebespannung. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 18 Tonnen konnte dieses Fahrzeug sowohl die Geschützbesatzung (zehn Personen) als auch die Munitionsbevorratung transportieren. Zwischen 1942 und 1946 wurden ca. 5500 Fahrzeuge produziert.

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Lastkraftwagen, D, ÖAF 30.364 FNAL

In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre entstand immer größerer Bedarf nach flexiblen Systemen, welche ISO-Container und Ladepritschen (Flats) ohne fremde Hilfe laden und transportieren konnten. Die ersten mit Hakenladesystemen ausgerüsteten Prototypen wurden auf ÖAF 28.343 Fahrgestellen aufgebaut. Bei diesen Fahrzeugen war das Hakenladesystem noch ausschließlich manuell gesteuert, der kleinere 5-Zylinder Motor mit 340 PS Leistung wurde für die später beschaffte Serie allerdings durch den großen Sechszylinder mit 360 PS ersetzt. Auch die Tragfähigkeit des Fahrgestells wurde von 28 auf 30 Tonnen angehoben, woraus sich der ÖAF-Typenschlüssel 30.364 FANL ergab.

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Hacker Motormuli M80

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte der österreichische Konstrukteur Dipl.-Ing. Oskar Hacker in Molln/OÖ auf Basis seiner Erfahrungen bei der Entwicklung des während des Krieges gebauten „Raupenschlepper Ost“ (RSO) einen Forst-Schlepper auf Kettenlaufwerk, das „Motor Muli“. Bei der Fertigung wurde teilweise auf noch vorhandene Ersatzteile und Baugruppen aus Kriegsproduktion zurückgegriffen.

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Veranstaltungen

8Sep
08.09.2018 9:00 am - 09.09.2018 5:00 am
HKFW Herbstfest