Der erste Prototyp des Diamond M20 Model 980 mit dem M9 Tiefladeanhänger wurde 1940 als Panzertransportsystem M19 für die US Armee entwickelt. 1941 erhielt die britische Armee 200 Systeme, von denen einige auch bei der 8. Armee in Nordafrika zum Einsatz kamen.

M19 System im Einsatz 1942 bei der britischen 8. Armee in Nordafrika
M19 System im Einsatz 1942 bei der britischen 8. Armee in Nordafrika

Die Zugmaschine Diamond M20 Model 980 verfügt über einen Hercules DFXE Reihen-Sechszylinder-Dieselmotor mit einer für die damalige Zeit beachtlichen Leistung von 185 PS aus 14.7 Litern Hubraum. Durch die sehr kurze Übersetzung (die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges beträgt nur 37 km/h) konnte eine gewaltige Zugleistung für Anhängelasten bis über 50 Tonnen erreicht werden. Damit war dieses System in der Lage, auch die schwersten Panzer der britischen und US Streitkräfte zu transportieren. Der Panzertransporter M19 wurde bereits nach kurzer Zeit durch den M25 abgelöst, welcher aus der Zugmaschine M26 („Pacific“) und dem Sattelanhänger M15 bestand.

Panzertransporter M25 beim Verladen eines erbeuteten Kampfpanzer VII „Panther“
Panzertransporter M25 beim Verladen eines erbeuteten Kampfpanzer V „Panther“

Zwischen 1941 und 1945 5871 Fahrzeuge ausgeliefert, einige Systeme kamen im Rahmen des „Lend-Lease“ Programms auch in der Roten Armee zum Einsatz.

M19 System im Einsatz bei der Roten Armee beim Verladen eines Kampfpanzers T34
M19 System im Einsatz bei der Roten Armee beim Verladen eines Kampfpanzers T34

Das Bundesheer behielt diese Fahrzeuge (sowohl M20 als auch M25) bis zur Einführung der schweren Gräf&Stift ZAFD 230 Mitte der 1960er Jahre im Einsatz.

Diamond M20 bei Bundesheer Parade am Ring
Diamond M20 bei Bundesheer Parade am Ring

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