Zum bereits neunten Mal veranstaltete das Heeresgeschichtliche Museum am 4. Und 5. Juni 2016 das Militär-Oldtimer-Treffen „Auf Rädern und Ketten“ auf dem Freigelände hinter dem Museum im Wiener Arsenal. Wie jedes Jahr war auch der Traditionsverband tatkräftig beteiligt und präsentierte an beiden Tagen in einer Sonderschau „Selten Gesehenes aus dem Bundesheer“.

Ein bereits gewohntes Bild bei „Auf Rädern und Ketten“ – das Areal des Traditionsverbandes mit einer großen Anzahl von historischen Schwerfahrzeugen.
Ein bereits gewohntes Bild bei „Auf Rädern und Ketten“ – das Areal des Traditionsverbandes mit einer großen Anzahl von historischen Schwerfahrzeugen.

Erstmalig mit dabei – Gräf&Stift ZAFD 230/36 schwere Panzertransport-Zugmaschine

Am 6. und 7. Juni 2015 lud das Heeresgeschichtliche Museum zum achten Mal zum großen Militärfahrzeugtreffen „Auf Rädern und Ketten“ auf dem Freigelände hinter dem Museum im Wiener Arsenal. Der Traditionsverband stellte seinen Auftritt heuer unter das Motto „Gräf&Stift und ÖAF – Zwei Generationen Österreichische Militärmotorisierung“ und präsentierte vier Paarungen von Gräf&Stift Vorgängermodellen samt deren ÖAF Nachfolgern. Besonders gefreut haben wir uns über die Unterstützung seitens PiB 2 aus Salzburg, welche den einzigen jemals gebauten ÖAF sLKW Typ G4 mit Liebherr Kran aus dem (noch) aktiven Einsatz zu uns nach Wien brachten.

50 Jahre Militärkommando Wien

Am 18. April 2013 feierte das Militärkommando Wien sein 50-jähriges Bestehen mit einem Militärischen Festakt vor dem Wiener Rathaus. Der Traditionsverband stellte dazu auf Einladung das historische Fahrzeugtreffen mit fünf Fahrzeugen, welche die Heeresmotorisierung von 1956 bis in die 1970er Jahre darstellte. Neben einem Steyr 580 und zwei schweren Gräf&Stift waren die beiden „Kleinen“ Jeep und Haflinger sicherlich die Stars für das zahlreiche Publikum.

Abschiedsparade der Garnison Baden

Nach 75 Jahren erreichte die Tradition der Garnison Baden 2013 ihr Ende. Bereits einige Jahre zuvor war durch die Auflösung des Panzerartilleriebataillons 9 einer der größten Truppenteile der Garnison weggefallen. Am 20. September 2013 verabschiedeten sich die beiden verbliebenen Einheiten – das Institut Kraftfahrwesen der Heereslogistikschule und das Institut Artillerie der Heerestruppenschule – mit einer großen Parade durch die Badener Innenstadt sowie einem Militärischen Festakt im Badener Kurpark. Vielen Generationen von Grundwehrdienern als „Heereskraftfahrschule“ und „Artillerieschule“ bekannt, waren diese beiden Einheiten – nicht nur durch die räumliche Nähe – lange Jahre eng verbunden.

Vierzig Jahre Fahrzeugentwicklung

Am 4. Mai 2012 luden das Institut Kraftfahrwesen der Heereslogistikschule, die Rheinmetall MAN Military Vehicles Vienna und der Traditionsverband Heereskraftfahrwesen zu einer Veranstaltung in den Räumlichkeiten der HLogS in der Badener Martinekkaserne unter dem Titel „Vom ÖAF sLKW zum MAN HX/SX: Vierzig Jahre Fahrzeugentwicklung“. Oberst Günther Gutmann, Leiter des Instituts Kraftfahrwesen und „Hausherr“ in Baden, präsentierte den Überblick über die Entwicklung und Erprobung des ÖAF sLKW in den Jahren 1974 bis 1976. In der ersten Hälfte der 1970er Jahre gab die österreichische Politik den Anstoß zur Entwicklung eines hochgeländegängigen Heeres-Lastkraftwagens mit 10 Tonnen Nutzlast. Wiewohl zu diesem Zeitpunkt in Deutschland bei MAN bereits der „KAT“ als 2-, 3- und 4-achsiges Allradfahrgestell verfügbar war, entschied man sich für eine Entwicklung und Fertigung durch ein österreichisches Unternehmen. Die Österreichische Automobilfabrik (ÖAF) griff dafür auf ihre bereits seit längerer Zeit bestehende Zusammenarbeit mit MAN zurück und entwickelte auf Basis von MAN KAT Rahmen, Achsen, Fahrerhaus und Getriebe ein 3-achsiges Fahrzeug für die Erprobung im Bundesheer – den „Geländegängigen Lastkraftwagen, D, 10t, ÖAF 20.320“.

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