Geländegängiger Zugkraftwagen D, 8 t  Gräf & Stift ZA 200

Gegen Ende der 1950er Jahre waren leichtere LKW aus österreichischer Produktion bereits im Bundesheer eingeführt (Steyr 380, 480). Die noch aus dem 2. Weltkrieg stammenden und von den US Streitkräften übernommenen schweren und überwiegend Benzin-betriebenen LKW (Diamond, Brockway, Corbitt, White etc.) gelangten an das Ende ihrer Einsatzzeit. Die wiederaufgebaute Gräf & Stift Automobilfabrik im 19. Wiener Gemeindebezirk war in der Lage, schwere 2-achs und 3-achs Fahrgestelle mit Allradantrieb zu liefern, und so erfolgte ab 1958 die Umstellung auf österreichische Fahrzeuge.

Geländegängiger Krankraftwagen ÖAF 32.281 FDA

Geländegängiger Krankraftwagen ÖAF 32.281 FDA mit Teleskopkran PK 30,000 T und Doppelseilwinde
Der geländegängige Krankraftwagen mit Teleskopkran 30,000 T – oder einfach „PK30“ – wurde zu Beginn der 1980er Jahre als Nachfolger der bereits deutlich in die Jahre gekommenen Gräf & Stift Bergekräne entwickelt. Das Lastenheft verlangte insbesondere hohe Geländegängigkeit (permanenter Allradantrieb), hohe Zugleistung (Wandler-Schaltkupplung) sowie hohes Fahrzeuggewicht um die Zugleistung auch auf die Straße bringen zu können.

Steyr 480 Fahrschulwagen

Der Steyr 480 war (mit einigen wenigen Exemplaren des Zwischentyps 580) der Vorgänger der „680ers“ und kam ab Mitte der 1950er Jahre zum Einsatz. Mit 90 PS aus einem robusten 4-Zylinder Saugdieselmotor stellte er die damals typische Motorisierung mittelschwerer Lastkraftwagen dar.

Stalwart FV622 MK II

Ende der 1950er Jahre wurde in England die Versorgung der britischen Rhein-Armee im Falle eines Angriffes der Warschauer Pakt Staaten mit darauf folgender Zerstörung der Brücken in Europa überdacht. Der englische Fahrzeughersteller Alvis begann (ohne Auftrag seitens der Armee) mit der Entwicklung eines hochgeländegängigen und vor allem schwimmfähigen Lastkraftwagens mit einer Nutzlast von 5 Tonnen.